
Ermatinger Felchenknusperli mit Nüsslisalat
Warum der regio-score für dieses Rezept grün ist:
Dieses Rezept liegt im grünen Bereich. Bodensee-Felchen, Nüsslisalat, das Ei, das Ruchmehl und das Bier für den Teig sowie Rapsöl und Apfelessig sind regional; Zitrone ist bewilligter Import in kleiner Menge, Salz und Pfeffer zählen nicht. Für den grünen Bereich müssen die Hauptzutat und mindestens 80 % der landwirtschaftlichen Zutaten aus der Region stammen. Das ist hier der Fall. Mindestens zwei Drittel der Wertschöpfung bleiben in der Region.
Zutaten
- 600 g Bodensee-Felchenfilets
- 150 g Nüsslisalat
- 150 g Ruchmehl (für den Bierteig)
- 2 dl Bier (hell)
- 1 Ei
- 5 dl Rapsöl (zum Frittieren)
- 3 EL Rapsöl (für die Vinaigrette)
- ½ Zitrone
- 2 EL Apfelessig
- 1 Prise Salz
- etwas Pfeffer
Grün – regional und CULINARIUM-zertifiziert.
Gelb – regional, erfüllt aber (noch) nicht die Kriterien des CULINARIUM Gütesiegels.
Rot – stammt nicht aus der Region.
Normal – zählt nicht (nicht landwirtschaftliche Zutat wie Salz oder Wasser).
Zubereitung
- Für den Bierteig das Ruchmehl mit einer Prise Salz mischen. Das Ei trennen, das Eigelb mit dem Bier verrühren und unter Rühren zum Mehl giessen, bis ein glatter, dickflüssiger Teig entsteht. Zugedeckt 30 Minuten bei Raumtemperatur quellen lassen.
- Den Nüsslisalat verlesen, waschen und gut trockenschleudern. Aus dem Apfelessig, dem Rapsöl, Salz und Pfeffer eine Vinaigrette rühren und beiseitestellen.
- Das Eiweiss steif schlagen und sorgfältig unter den Bierteig ziehen, das macht die Hülle luftig. Das Frittieröl in einer hohen Pfanne auf 175 Grad erhitzen.
- Die Felchenfilets trocken tupfen, mit Salz und Pfeffer würzen und in mundgerechte Streifen schneiden. Einzeln durch den Teig ziehen und portionenweise 3 bis 4 Minuten goldbraun frittieren. Auf Küchenpapier abtropfen lassen.
- Den Nüsslisalat mit der Vinaigrette anmachen und mit den Knusperli und einem Zitronenschnitz sofort servieren.
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Auf den Fersen des CULINARIUM Regionalitäts-Wächters
Wie erhält man das CULINARIUM-Zertifikat und wer garantiert, dass die einzelnen Zutaten auch tatsächlich aus der Ostschweiz kommen? Wir haben Auditor Stefan Wyss bei der Re-Zertifizierung in der Bäckerei Mohn in Sulgen begleitet.

