
Gaiser Käse-Schaumsuppe mit Aprikose
Warum der regio-score für dieses Rezept grün ist:
Fast alles in dieser Suppe – vom Käse über den Wein bis zum Mehl – kommt direkt aus der Region und ist zertifiziert. Da die Hauptzutat Käse voll regional ist und der Rest fast komplett auch, gibt es locker den grünen Regio-Score.
Zutaten
- 200 g Kräuterkäse
- 1 kleine Schalotte
- 1 Knoblauchzehe
- 30 g Butter
- 30 g Weissmehl
- 1 dl Ostschweizer Weisswein (trocken)
- 6 dl Gemüsebrühe
- 1½ dl Vollrahm
- 1 Bund frischer Thymian
- etwas weisser Pfeffer
- 150 g Aprikose (Ragout)
- 1 Rote Zwiebel (Ragout)
- 1 EL Butter (Ragout)
- 2 EL Ostschweizer Apfelessig (Ragout)
- 1 EL Ostschweizer Honig (Ragout)
- 50 g Kräuterkäse (für die Chips)
Grün – regional und CULINARIUM-zertifiziert.
Gelb – regional, erfüllt aber (noch) nicht die Kriterien des CULINARIUM Gütesiegels.
Rot – stammt nicht aus der Region.
Normal – zählt nicht (nicht landwirtschaftliche Zutat wie Salz oder Wasser).
Zubereitung
- Die Käse-Chips backen: Den Backofen auf 200 °C (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Auf einem mit Backpapier belegten Blech aus 50 g geriebenem Käse vier kleine, flache Häufchen formen. Im Ofen für ca. 5 bis 7 Minuten backen, bis sie goldbraun sind und Blasen werfen. Herausnehmen, auf dem Blech vollständig auskühlen und knusprig werden lassen.
- Das Ragout einkochen: Dafür die rote Zwiebel und die Aprikosen in feine Würfel schneiden. In einem kleinen Topf 1 EL Butter zerlassen und die Zwiebelwürfel darin glasig andünsten. Die Aprikosen dazugeben und kurz mitschwitzen. Honig einrühren und leicht karamellisieren lassen. Das Thymianzweiglein hinzufügen und mit Apfelessig ablöschen. Bei mittlerer Hitze ca. 8 bis 10 Minuten einköcheln lassen, bis die Flüssigkeit sirupartig ist und die Aprikosen weich, aber noch leicht bissfest sind. Den Thymianzweig entfernen und das Ragout beiseitestellen (es kann lauwarm oder kalt serviert werden).
- Die Suppenbasis ansetzen: Schalotte und Knoblauch schälen: Die Schalotte in feine Würfel schneiden, den Knoblauch fein hacken. In einem grösseren Topf 30 g Butter schmelzen und beides darin bei mittlerer Hitze glasig andünsten. Das Mehl darüberstäuben und unter Rühren ca. 1 Minute mitschwitzen (es darf keine Farbe annehmen, da die Suppe hell bleiben soll). Mit dem Weisswein ablöschen und zügig verrühren. Die heisse Gemüsebrühe angiessen und gut umrühren, damit keine Klümpchen entstehen. Die frischen Thymianzweige hinzufügen und die Suppe bei schwacher Hitze für ca. 15 Minuten sanft köcheln lassen, damit sich der Mehlgeschmack verliert. Anschliessend die Thymianzweige wieder herausfischen.
- Den Käse einarbeiten: Die Hitze stark reduzieren. Die Suppe darf ab jetzt auf keinen Fall mehr kochen, da der Käse sonst ausflockt. Den Vollrahm angiessen. Nun den fein geriebenen Gaiser Kräuter-Bergkäse (200 g) nach und nach mit einem Schwingbesen einrühren, bis er sich in der warmen Flüssigkeit vollständig aufgelöst hat.
- Aufmixen und Abschmecken: Die Suppe mit etwas weissem Pfeffer aus der Mühle und Salz abschmecken. Kurz vor dem Servieren mit einem Pürierstab kräftig und luftig aufmixen, sodass eine schöne Schaumkrone entsteht.
- Anrichten: Die heisse, schaumige Käsesuppe in vorgewärmte tiefe Teller oder elegante Suppentassen füllen. Jeweils einen grosszügigen Teelöffel des Aprikosen-Ragouts vorsichtig in die Mitte der Suppe setzen. Mit einem knusprigen Käse-Chip garnieren und sofort servieren.
Unsere Partnermarken
Begegnest du diesen Logos, kannst du meist sicher sein: Die Produkte sind CULINARIUM-zertifiziert. In der Ostschweiz zertifizieren wir die Regionalprogramme Aus der Region. Für die Region. der Migros, Miini Region von Coop, Saveurs Suisse von ALDI sowie Klein aber fein von LIDL. Dank dieser Regionalprogramme können auch kleine regionale Unternehmen an Grossverteiler liefern.


Warum der regio-score für dieses Rezept grün ist:
Dieses Rezept liegt im grünen Bereich. Kräuterkäse, Weisswein, Rahm, Butter und Mehl sind zertifiziert regional. Für den grünen Bereich müssen die Hauptzutat und mindestens 80 % der landwirtschaftlichen Zutaten aus der Region stammen. Das ist hier der Fall. Mindestens zwei Drittel der Wertschöpfung bleiben in der Region.
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