
Rheintaler Ribelmais-Salat mit bunten Tomaten
Ribel war vom 18. bis ins 20. Jahrhundert das Hauptnahrungsmittel der kleinbäuerlichen Bevölkerung im Rheintal. Das warme, feuchte Klima der Talebene taugte für andere Getreidearten schlecht, für Mais dagegen ausgezeichnet. Nach dem Zweiten Weltkrieg verschwand er fast vollständig, erst die Anerkennung als AOP im Jahr 2000 hat den Anbau zurückgebracht. Als zweites Schweizer Produkt überhaupt.
Im Salat zeigt sich, warum der Mais so lange getragen hat. Er sättigt, ohne schwer zu sein, und nimmt Säure gut auf. Lass den gekochten Ribelmais vor dem Anmachen vollständig auskühlen. Gibst du das Dressing auf den noch warmen Mais, saugt er es auf und der Salat wirkt trocken, obwohl genug daran ist.
Warum der regio-score für dieses Rezept grün ist:
Dieses Rezept liegt im grünen Bereich. Ribelmais, Tomaten, Peperoni, Rapsöl und Apfelessig sind zertifiziert regional. Der Schafskäse stammt aus der Region, ist aber nicht zertifiziert. Die Bouillon und das Salz zählen nicht, Pfeffer kommt in kleiner Menge dazu. Für den grünen Bereich müssen die Hauptzutat und mindestens 80 % der landwirtschaftlichen Zutaten aus der Region stammen. Das ist hier der Fall. Mindestens zwei Drittel der Wertschöpfung bleiben in der Region.
Zutaten
- 150 g Rheintaler Ribelmais AOP
- 400 ml Gemüsebouillon
- 300 g Tomaten (gewürfelt)
- 1 gelbe Peperoni (gewürfelt)
- 100 g Schafskäse
- 6 EL Rapsöl (Dressing)
- 2 EL Apfelessig (Dressing)
- 1 Prise Salz
- etwas Pfeffer
Grün – regional und CULINARIUM-zertifiziert.
Gelb – regional, erfüllt aber (noch) nicht die Kriterien des CULINARIUM Gütesiegels.
Rot – stammt nicht aus der Region.
Normal – zählt nicht (nicht landwirtschaftliche Zutat wie Salz oder Wasser).
Zubereitung
- Den Ribelmais in der Gemüsebouillon aufkochen und rund 20 Minuten auf kleinster Stufe quellen lassen. Danach vollständig abkühlen lassen, sonst wird der Salat matschig.
- Für das Dressing Rapsöl, Apfelessig, Salz und Pfeffer kräftig verrühren.
- Den abgekühlten Ribelmais mit den gewürfelten Tomaten, der Peperoni und dem zerbröselten Schafskäse mischen.
- Das Dressing daruntermischen und den Salat 15 Minuten ziehen lassen. Kühl servieren.
Unsere Partnermarken
Begegnest du diesen Logos, kannst du meist sicher sein: Die Produkte sind CULINARIUM-zertifiziert. In der Ostschweiz zertifizieren wir die Regionalprogramme Aus der Region. Für die Region. der Migros, Miini Region von Coop, Saveurs Suisse von ALDI sowie Klein aber fein von LIDL. Dank dieser Regionalprogramme können auch kleine regionale Unternehmen an Grossverteiler liefern.

Auf den Fersen des CULINARIUM Regionalitäts-Wächters
Wie erhält man das CULINARIUM-Zertifikat und wer garantiert, dass die einzelnen Zutaten auch tatsächlich aus der Ostschweiz kommen? Wir haben Auditor Stefan Wyss bei der Re-Zertifizierung in der Bäckerei Mohn in Sulgen begleitet.

