
Thurgauer Kürbis-Rahmsuppe mit Kürbiskernöl
Die Kürbissuppe ist das Gericht, mit dem der Herbst anfängt. Sie steht am Ende des Sommers auf dem Tisch, wenn es abends kühl wird, die Kürbisse aber noch draussen liegen. Ein Übergangsessen, und darin liegt ihr ganzer Reiz.
Der häufigste Fehler ist zu viel Flüssigkeit. Nimm zuerst weniger Bouillon als du denkst, püriere, und giess erst danach auf die gewünschte Dicke nach. Zurücknehmen lässt sie sich nämlich nicht. Die Kartoffel darin ist kein Streckmittel, sondern das Bindemittel, sie macht die Suppe samtig ohne Mehl. Das Kürbiskernöl kommt tropfenweise auf den Teller und nicht in den Topf. Es verträgt keine Hitze und verliert sofort den einzigartig nussigen Geschmack.
Warum der regio-score für dieses Rezept grün ist:
Dieses Herbstrezept liegt im grünen Bereich. Kürbis, Zwiebeln, Rahm und Kürbiskernöl kommen aus der Region; Salz und Pfeffer zählen nicht. Für den grünen Bereich müssen die Hauptzutat und mindestens 80 % der landwirtschaftlichen Zutaten aus der Region stammen. Das ist hier der Fall. Mindestens zwei Drittel der Wertschöpfung bleiben in der Region.
Zutaten
- 800 g Kürbisfleisch
- 1 Zwiebel
- 1 Kartoffel
- 8 dl Gemüsebouillon
- 1½ dl Rahm
- 20 g Butter
- 2 EL Schaffhauser Kürbiskernöl
- 1 Prise Salz
- etwas Pfeffer
Grün – regional und CULINARIUM-zertifiziert.
Gelb – regional, erfüllt aber (noch) nicht die Kriterien des CULINARIUM Gütesiegels.
Rot – stammt nicht aus der Region.
Normal – zählt nicht (nicht landwirtschaftliche Zutat wie Salz oder Wasser).
Zubereitung
- Die Zwiebel fein hacken, die Kartoffel schälen und würfeln, das Kürbisfleisch würfeln.
- Die Zwiebel in der Butter bei mittlerer Hitze glasig dünsten, Kürbis und Kartoffel zugeben und kurz mitdünsten.
- Mit der Bouillon aufgiessen und zugedeckt rund 20 Minuten weich kochen.
- Fein pürieren, den Rahm einrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Suppe danach nicht mehr aufkochen.
- In Teller schöpfen und mit einem Faden Kürbiskernöl beträufeln.
Unsere Partnermarken
Begegnest du diesen Logos, kannst du meist sicher sein: Die Produkte sind CULINARIUM-zertifiziert. In der Ostschweiz zertifizieren wir die Regionalprogramme Aus der Region. Für die Region. der Migros, Miini Region von Coop, Saveurs Suisse von ALDI sowie Klein aber fein von LIDL. Dank dieser Regionalprogramme können auch kleine regionale Unternehmen an Grossverteiler liefern.

Auf den Fersen des CULINARIUM Regionalitäts-Wächters
Wie erhält man das CULINARIUM-Zertifikat und wer garantiert, dass die einzelnen Zutaten auch tatsächlich aus der Ostschweiz kommen? Wir haben Auditor Stefan Wyss bei der Re-Zertifizierung in der Bäckerei Mohn in Sulgen begleitet.

