
Werdenberger Randen-Carpaccio mit Bloderkäse und Baumnüssen
Bloderkäse ist ein Sauermilchkäse aus dem Werdenberg und dem Obertoggenburg, seit 2010 als AOP geschützt. Der Name kommt aus dem Toggenburger Dialekt: «Bloder» ist Milch, die von selbst dickgelegt ist, ohne Lab. Bis zwanzig Tage Reifung heisst er Bloderchäs, ab dreissig Tagen Surchäs. Mit vier bis fünfzehn Prozent Fett ist er einer der magersten Käse der Schweiz.
Genau darum funktioniert er auf dem Carpaccio. Ein fetter Käse würde die dünnen Randenscheiben zudecken, dieser bleibt daneben stehen und setzt Säure gegen die Süsse der Rande. Zerbrösle ihn mit den Fingern statt ihn zu schneiden. Die Baumnüsse röstest du trocken an, dann entfalten sie ihren vollen Geschmack.
Warum der regio-score für dieses Rezept grün ist:
Dieses Herbstrezept liegt im grünen Bereich. Randen, Werdenberger Sauerkäse/Bloderkäse AOP, Baumnüsse, Apfel und Rapsöl sind regional; Salz und Pfeffer zählen nicht. Für den grünen Bereich müssen die Hauptzutat und mindestens 80 % der landwirtschaftlichen Zutaten aus der Region stammen. Das ist hier der Fall. Mindestens zwei Drittel der Wertschöpfung bleiben in der Region.
Zutaten
- 500 g Gekochte Randen
- 120 g Werdenberger Bloderkäse AOP
- 50 g Baumnüsse
- 1 Apfel
- 3 EL Rapsöl
- 2 EL Apfelessig
- 1 EL Honig
- 1 Prise Salz
- etwas Pfeffer
- 4 Scheiben Ruchbrot
Grün – regional und CULINARIUM-zertifiziert.
Gelb – regional, erfüllt aber (noch) nicht die Kriterien des CULINARIUM Gütesiegels.
Rot – stammt nicht aus der Region.
Normal – zählt nicht (nicht landwirtschaftliche Zutat wie Salz oder Wasser).
Zubereitung
- Die gekochten Randen hauchdünn hobeln und rosettenförmig auf Tellern auslegen. Den Apfel in feine Stifte schneiden und die Baumnüsse grob hacken.
- Aus dem Rapsöl, dem Apfelessig, dem Honig, Salz und Pfeffer eine Vinaigrette rühren und über die Randen träufeln.
- Den Bloderkäse in Bröseln darüber verteilen und mit den Äpfeln und den Baumnüssen bestreuen.
- Kurz durchziehen lassen und mit dem Ruchbrot servieren.
Unsere Partnermarken
Begegnest du diesen Logos, kannst du meist sicher sein: Die Produkte sind CULINARIUM-zertifiziert. In der Ostschweiz zertifizieren wir die Regionalprogramme Aus der Region. Für die Region. der Migros, Miini Region von Coop, Saveurs Suisse von ALDI sowie Klein aber fein von LIDL. Dank dieser Regionalprogramme können auch kleine regionale Unternehmen an Grossverteiler liefern.

Auf den Fersen des CULINARIUM Regionalitäts-Wächters
Wie erhält man das CULINARIUM-Zertifikat und wer garantiert, dass die einzelnen Zutaten auch tatsächlich aus der Ostschweiz kommen? Wir haben Auditor Stefan Wyss bei der Re-Zertifizierung in der Bäckerei Mohn in Sulgen begleitet.

